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The Incredible Herrengedeck – die Band

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Die Band macht gute Laune. Man geht abends in eine berliner Kneipe, The Incredible Herrengedeck haben sich angekündigt. Ein Langer mit Bass, ein Bebrillter mit Gitarre erscheinen auf der Bühne, manchmal ist auch noch ein Pianist im Hintergrund zu erkennen. Sie wünschen spröde guten Abend und fangen einen Country-Song an, schwingen rechtes und linkes Bein hin und her, nennen das „Choreografie“ und laden zum mitmachen ein. Ein bisschen bescheuert, aber ganz lustig.

Die Show gewinnt schnell an Tempo, die Band schlüpft immer wieder in verschiedene Rollen, mal steht ein Party-Sergeant vor einem, auf einmal ein Metallsänger, dann plötzlich ein Reggaetrucker, der ein Lied über die scheiß „Lastafahrerei“ singt oder sie stimmen Linksschlager an, in denen die guten alten Neunziger im Prenzlauer Berg besungen werden. Eine halbe Stunde später findet man sich in einer tanzenden Menge wieder, die Band vorne ist zum Brüllen übergegangen, man tanzt und fängt ab und zu immer wieder ein paar witzige Beschreibungen auf. Nach eineinhalb Stunden hört die Band auf, man läuft beschwingt nach Hause oder an die Bar.

The Incredible Herrengedeck entertainen mit ihren Texten und bringen die Leute mit ihrer Musik zum Tanzen. Mit Witz und Charme verpacken sie politische Statements. Engagieren sich aber gerne auch vor Ort. In den letzten Jahren haben sie zahlreiche Auftritte gespielt unter anderem auf Festivals, wie der Fusion und dem Open Flair.

Kiezkracher Vol.1! Hits für eine bessere Welt – die neue Platte

Jetzt bringen The Incredible Herrengedeck eine neue CD raus. Nach dem ihr Debüt „Soundtrack zum Untergang der Welt“ inzwischen in der zweiten Auflage erschienen ist, spürten die Jungs, dass die Welt bereit für mehr ist. Tatsächlich lagen schon 14 Songs bereit. Vielseitig wie das Herrengedeck ist, waren diese Songs so unterschiedlich, als stammten sie von 14 verschiedene Bands. Damit zeichnete sich ein Weg ab, den die Herren konsequent zu Ende gegangen sind. Sie konzipierten ihr Album als Sampler und schlüpften vollständig in die Rolle der jeweils performanden Band. So finden sich auf der Platte 14 Bands, wie „Hank and the Honks“, „Die Daxe“ oder „Kommune 2.0“, komplett mit Foto und Bandgeschichte. Das Ganze nennt sich „Kiezkracher Vol. 1 – Hits für eine bessere Welt“ und steht originalen „Fetensamplern“ in Nichts nach.
Die CD ist Systemkritik mit Witz, Hommage, Persiflage und Parodie, Karneval und Kabarett, absurd, belehrend, geistreich, dumm und alles weitere was der Zuhörer gerne in ihr finden möchte. Ein außergewöhnliches Werk, das beim ersten Hören begeistert und beim hundertsten Hinhören noch überrascht. Versprochen!

Künstlerbiographie

Robert

Nachdem ihm die Geige zu klein geworden war, stieg er Kurzerhand auf den Kontrabass um. Nicht zuletzt um damit „die Optik auf der Bühne krass aufzupimpen“. Das Verhältnis zum Bass wurde mit den Jahren immer schwieriger und noch heute ist jede Show ein auf und ab der Emotionen, eine spannungsgeladene Dreiecksbeziehung zwischen Band, Bass und Robert, die mal in einer Tragödie, mal in einer Komödie und mal in einem regelrechten Lustspiel gipfelt. Robert erkennt man schon von weitem – an seinem Bass.

Tapani

Perfektionierte sein Gitarrenspiel durch langjährige Übung am Lagerfeuer (Blowing in the Wind, Alles aus Liebe, etc.). Seine Leidenschaft aber gilt dem Gesang. Mal rauchig, mal kratzig, mal schräg, bisweilen laut und kräftig mitunter aber auch gefühlvoll und zart, stets versteht er es seine Zuhörer zu verzaubern. Und verleiht den Texten durch gekonnte Zwischentöne eine ungeahnte Tiefe und Vielschichtigkeit. Noch die dreckigste Absteige wirdso zum Friedrichstadtpalast. Tapani steht auf der Bühne meistens links (von vorne gesehen) oder in der Mitte.

Daniel

Der Benjamin der Gruppe, erkannte im zarten Alter von 17 Jahren, dass er kein zweiter Beethoven werden würde. Dies war die Eintrittskarte in die Band. Er hält den Laden zusammen, ist der MacGyver der Arrangements und macht noch aus dem letzten Dreck Sprengstoff! Daniel ist einer der wenigen Barpianisten, die über 13(!) Oktaven spielen.

 

Pressestimmen

„Hurra! Da sind sie, die jungen Künstler, die was zu sagen haben und es auch tun. Die sich nicht hinter bedeutungslosen Worthülsen verstecken, die Stellung beziehen. Überzeugend, spaßig und mit richtiger Musik! Ein Freudenfest für Herz, Hirn und Hüfte.“

Beate Möller, liveundlustig.de

„Die Lieder von The Incredible Herrengedeck bilden ein Kaleidoskop aus musikalischen und sprachlichen Grotesken, die (…) Fragen unserer Zeit aufgreifen und im besten Sinne als Einheit von Sinn und Form zu sehen sind.“

Taz, die Tageszeitung

„Wo andere Bands, die lustig sein wollen, oft zu reinen Klamaukkombos mit „Reim Dich oder ich schieß Dich tot“ Texten verkommen, machen the incredible Herrengedeck alles anders. Subtil und voll von freundlichem Humor schauen sie dem Berliner Alltag auf die Schnauze.“

Inforadio, RBB

„Die Alt-Achtundsechziger werden genauso aufs Korn genommen wie die eigene Generation mit ihrer Partywut.“

Deutschlandradio, Querköpfe

 

„Sie können nicht nur Country, sondern auch Western und Rock und Reggae und Schlager und Hü und Hott!“

Radio eins, RBB

 

„Roberts Gesicht bei ‚Sex ist Krieg’ ist das schönste was ich je gesehen habe.“

Nico, K.I.Z.

„Ihre Texte sind kritisch, ehrlich, humorvoll und erinnern an die guten alten Zeiten des Deutschrock.“

Fusion-Festival

 

Fakten-Fakten-Fakten

Erste Band: 1996 „Die EinzellerMF“ (seitdem ununterbrochen am Musikmachen)
Diese Band: 2006 (seitdem noch ununterbrochener)
Konzerte:
FUSION-Festival 2007, 2008, 2009, Open Flair 2009, 2011, Blauer Mittwoch (Frankfurt Oder), R.A.W., BAR 25, Goethe Institut Almaty (Kasachstan),  Felix Römer Show (Eschwege), Temporary Home (Kassel), Lüüls Live Lounge (BKA, Berlin), Klub Mahoni (BKA, Berlin), Unser Song für Neukölln, Festival Musik und Politik 2010 (Berlin), Medienfest Tübingen 2010 und in unendlich vielen Kneipen und Cafés in Berlin.
Projekte:
Mitwirkung im Verein „Initiative Grenzen-Los“ und in diversen Theaterprojekten (Du bist Deutschland, G8 Vision, Drifting Underground, S.K.E.T.)

Alben:
„Soundtrack zum Untergang der Welt“ veröffentlicht im Juni 2008

„Kiezkracher Vol.1 – Hits für eine bessere Welt“ veröffentlicht im Mai 2010